Start in die Sternenzeit

Start in die Sternenzeit

Mit rund 36 Millionen verkauften Pflanzen allein in Deutschland waren Weihnachtssterne auch in den letzten Wochen des vergangenen Jahres der absolute Verkaufsschlager unter den blühenden Zimmerpflanzen. Rund 110 Millionen Euro gaben die Deutschen für Weihnachtsterne aus. Zu verdanken hat die Pflanze ihren Erfolg nicht nur ihrer Vielfalt und Farbenpracht, sondern auch der prägnanten Sternen-Form ihrer Hochblätter, die sie zu einem der wichtigsten Symbole in der Advents- und Weihnachtszeit machen.

Mit einem Marktanteil von zehn bis elf Prozent belegte der Weihnachtsstern im Gesamtranking der blühenden Zimmerpflanzen den zweiten Platz. Überflügelt wurde er lediglich von der Orchidee, deren Marktanteil bei etwa 30 Prozent lag. Während die Orchidee jedoch das ganze Jahr über erhältlich ist, umfasst der Verkaufszeitraum des Weihnachtssterns nur wenige Wochen. Im letzten Quartal liegt der schöne Weihnachtsbote in der Verbrauchergunst daher unangefochten vorn.

Roter Klassiker am beliebtesten
Obwohl es Weihnachtssterne mittlerweile in zahlreichen Farbtönen gibt, bleiben die roten Varianten mit weitem Abstand am beliebtesten. Im vergangenen Jahr waren rund 85 Prozent aller in Deutschland verkauften Sterne rot. Der Anteil der weißen bzw. cremefarbenen Pflanzen lag bei etwa neun Prozent, auf pink- bzw. rosafarbene entfielen zwei, auf zweifarbig-gesprenkelte rund drei Prozent. Alle anderen Farben zusammen erreichten einen Marktanteil von nur etwa einem Prozent. Der Grund für den Erfolg der roten Sorten liegt auf der Hand: Poinsettien werden hierzulande sehr stark mit dem Weihnachtsfest in Verbindung gebracht und Rot und Grün gelten von jeher als klassische Weihnachtsfarben. Nicht-rote Sterne sind daher auch vor allem zu Beginn der Saison im Oktober und November erhältlich. Übrigens: Die allerersten Poinsettien gab es in diesem Jahr bereits im September auf einem Blumengroßmarkt zu kaufen.

Qualität aus deutschen Landen
Die in Deutschland verkauften Weihnachtssterne stammen zu mehr als 80 Prozent aus deutscher Produktion. Rund 30 Millionen Weihnachtssterne werden in hiesigen Gartenbaubetrieben kultiviert. Die meisten davon in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg. Von der Bewurzelung der Stecklinge bis zur Verladung der verkaufsfertigen Pflanze finden alle Produktionsschritte in regionalen Produktionsbetrieben statt. Lediglich die Stecklingsproduktion erfolgt heute wegen der dort herrschenden idealen Klimabedingungen zumeist in Afrika. Bei der Pflanzenproduktion herrschen in aller Regel modernste Bedingungen, denn in punkto Nachhaltigkeit spielen viele deutsche Gärtner weltweit eine führende Rolle. Die regionale Produktion sorgt zudem für kurze Transportwege, so dass die Sterne in höchster Qualität in den Handel gelangen.

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